STAATLICH ANERKANNTE GÜTESTELLE

Die Kanzlei ist seit vielen Jahren vom Oberlandesgericht Frankfurt als staatlich anerkannte Gütestelle (gemäß § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO) zugelassen. 

Gütestelle – was bedeutet das? 

Haben Sie sich schon einmal mit jemanden geeinigt und dann wollte dieser davon nichts mehr wissen? Ihre einzige Chance schien der Gang vor Gericht? Noch bevor Sie diesen langwierigen und mit finanziellen Risiken verbundenen Weg gehen, sollten Sie einen Vergleich vor einer staatlich anerkannten Gütestelle anstreben. Hier wird die Einigung protokolliert und stellt einen dem Gerichtsurteil gleichwertigen Titel dar, aus dem Sie auch Zwangsvollstreckungen betreiben können (§ 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO). Sie können Ihre Ansprüche unmittelbar aus der Vergleichsurkunde vollstrecken. 

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Verjährung entgegenwirken:
    Sobald der Güteantrag bei der Gütestelle eingereicht wird, wird die Verjährung der Ansprüche für mindestens sechs Monate gehemmt (§ 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB). Dies gilt unabhängig davon, ob der Antragsgegner seine Teilnahme an dem Güteverfahren erklärt oder ablehnt. Das Gütestellenverfahren beginnt mit der Einreichung des Güteantrags. Die Übersendung des Antrags per Telefax reicht aus. Stellen Sie einen Güteantrag und Sie können gemeinsam mit einem professionellen Schlichter in Ruhe eine einvernehmliche Lösung erarbeiten.
  • Wenig Aufwand und baldmöglichste Klärung:
    Ein Mediationsverfahren vor einer Gütestelle ist mit wenig formellem Aufwand verbunden und führt oftmals sehr schnell zu einem – für beide Seiten – zufriedenstellenden Ergebnis.
  • Geringe Kosten im Vergleich zum Gerichtsverfahren:
    Die Kosten, die wir in der Funktion als Gütestelle erheben, sind gering. Zudem lässt sich das Güteverfahren – unabhängig vom Streitwert – auch ohne Rechtsanwalt durchführen.
  • Diskretes Verfahren:
    Das gesamte Verfahren – inklusive der gegebenenfalls durchzuführenden Güteverhandlung – findet nicht öffentlich statt. So ist eine diskrete Beilegung Ihrer rechtlichen Auseinandersetzung möglich.

Bei Konflikten mit erheblichen Streitwerten sowie der Beteiligung verschiedener Rechtsordnungen ist ein Güteverfahren grundsätzlich in allen zivilrechtlichen Streitigkeiten möglich. Gesetzliche Ausnahmen dafür regelt die Schlichtungs- und Kostenordnung in § 1 Abs. 1 SchlichtGHessen.

Sprechen Sie uns an, wir erklären Ihnen das Verfahren gerne! 

DARUM ANWALTSKANZLEI REGINA MANZ.

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